

PARIETALE OSTEOPATHIE
Ein Zwicken im Rücken, ein Ziehen im Nacken, eine Schulter, die einfach nicht mehr richtig mitmacht: Der Bewegungsapparat, also das Zusammenspiel aus Muskeln, Gelenken, Bändern, Faszien und Knochen, macht sich oft erst bemerkbar, wenn etwas nicht rundläuft. Wie bei einem fein abgestimmten Uhrwerk reicht ein einziges Zahnrad, das klemmt, oder eine Feder, die ihre Spannung verliert, um das gesamte System aus dem Takt zu bringen.
Anders als oft angenommen, setzt die parietale Osteopathie nicht nur dort an, wo der Schmerz auftritt. Wir betrachten den Körper als vernetztes System, in dem ein Problem im Fuß durchaus zu Nackenschmerzen führen kann. Der Körper kompensiert kleine Störungen erstaunlich lange, bis diese Kompensation selbst zum Problem wird, und genau dort setzen wir an.
Weil Faszien reich an Schmerzrezeptoren und Nervenendigungen sind, könnten viele vermeintliche "Muskelschmerzen" tatsächlich ihren Ursprung im Fasziengewebe haben (7,8). Anatomische Untersuchungen zeigen außerdem durchgehende Gewebeverbindungen zwischen verschiedenen Muskelgruppen, sogenannte myofasziale Ketten, über die sich mechanische Spannung übertragen kann (4,5,6,9). Eine Störung in der Fußfaszie könnte auf diesem Weg theoretisch bis in entfernte Körperregionen ausstrahlen. Die Forschung zu myofaszialen Ketten basiert größtenteils auf anatomischen Studien, ihre klinische Bedeutung wird in der Wissenschaft noch diskutiert (4). In der osteopathischen Praxis hat sich das Prinzip dennoch über viele Jahre bewährt.
Der Teufelskreis der Schonhaltung
Neben dieser veränderten Wahrnehmung reagiert der Körper aber auch ganz praktisch auf Schmerz: mit Ausweichbewegungen, die zunächst sinnvoll sind, langfristig aber selbst zum Problem werden können. Schmerzt ein Gelenk oder ist es eingeschränkt, entwickelt das Nervensystem automatisch Kompensationsmuster. Zunächst sind diese hilfreich, sie ermöglichen uns, trotz einer Verletzung handlungsfähig zu bleiben. Problematisch wird es, wenn aus der Notlösung eine Gewohnheit wird und sich neue Spannungsmuster festsetzen.
Mit der Zeit verschiebt sich oft die Wahrnehmung des Schmerzes. Das ursprünglich betroffene Gelenk tritt aus dem Bewusstsein, während sich an anderer Stelle, dort, wo die Kompensation Mehrarbeit verursacht, Beschwerden zeigen. Ein steifes Sprunggelenk kann auf diesem Weg zu Knieschmerzen führen, ohne dass das eigentliche Problem im Fuß noch spürbar ist. Die parietale Osteopathie setzt deshalb auf beiden Ebenen an, bei der sichtbaren Fehlhaltung und bei der oft unbemerkten ursprünglichen Ursache.
Der Teufelskreis aus Stress und Schmerz
Ein oft übersehener Aspekt der parietalen Osteopathie ist die Wirkung von Schmerz auf das vegetative Nervensystem. Chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aktivieren dauerhaft die Stressreaktion des Körpers. Dies führt zu einem Teufelskreis: Stress verstärkt Muskelspannung, was wiederum Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verschlimmert. Es gibt osteopathische Techniken die den Vagusnerv stimulieren können (21,22). Das ist der Hauptnerv unseres Entspannungssystems. Manchmal ist der Weg aus dem Schmerz zuerst ein Weg in die Entspannung und erst im zweiten Schritt zur Schmerzverbesserung.
Muskelgewebe
Bindegewebe
Was sagt die Forschung
Auch wenn sich vieles in der osteopathischen Praxis aus Erfahrung und genauem Hinschauen ergibt, lohnt sich der Blick auf die Forschung. Mehrere Studien haben sich mit der Wirksamkeit der parietalen Osteopathie beschäftigt. Bei chronischen Rückenschmerzen zeigte eine Übersichtsarbeit über sechs randomisierte Studien deutliche Verbesserungen, die mindestens drei Monate anhielten (24). Eine weitere große Auswertung bestätigte deutliche Verbesserungen bei Schmerzen und Beweglichkeit (23). Bei chronischen Nackenschmerzen zeigte eine andere Studie, dass sich durch osteopathische Behandlung nicht nur der Schmerz, sondern auch Schlaf, Müdigkeit und Stimmung verbesserten (25).
Ob schmerzendes Gelenk, verspannte Schulter oder steifer Nacken - meist ist das nur die Spitze eines Eisbergs aus Schonhaltungen und Kompensationen. Schmerz steht in Verbindung mit Muskeln, den Faszien, dem Nervensystem und manchmal sogar mit der Art, wie wir uns fühlen. Genau das macht die Osteopathie aus. Wir schauen nie nur auf die Stelle des Schmerzes, sondern auf das Zusammenspiel, das einen Körper ausmacht. Wo es sinnvoll ist, ergänzen wir die Behandlung um viszerale oder craniosacrale Techniken, und bei Bedarf arbeiten wir eng mit Ihren behandelnden Ärzten zusammen.

1. Schleip, R., & Klingler, W. (2019). Active contractile properties of fascia. Clinical Anatomy, 32(7), 891–895. https://doi.org/10.1002/ca.23391
2. Schleip, R., Klingler, W., & Lehmann-Horn, F. (2005). Active fascial contractility: Fascia may be able to contract in a smooth muscle-like manner and thereby influence musculoskeletal dynamics. Medical Hypotheses, 65(2), 273–277. https://doi.org/10.1016/j.mehy.2005.03.005
3. Schleip, R., Naylor, I. L., Ursu, D., Melzer, W., Zorn, A., Wilke, H. J., Lehmann-Horn, F., & Klingler, W. (2006). Passive muscle stiffness may be influenced by active contractility of intramuscular connective tissue. Medical Hypotheses, 66(1), 66–71. https://doi.org/10.1016/j.mehy.2005.08.025
4. Wilke, J., Krause, F., Vogt, L., & Banzer, W. (2016). What Is Evidence-Based About Myofascial Chains: A Systematic Review. Archives of Physical Medicine and Rehabilitation, 97(3), 454–461. https://doi.org/10.1016/j.apmr.2015.07.023
5. Krause, F., Wilke, J., Vogt, L., & Banzer, W. (2016). Intermuscular force transmission along myofascial chains: a systematic review. Journal of Anatomy, 228(6), 910–918. https://doi.org/10.1111/joa.12464
6. Wilke, J., & Krause, F. (2019). Myofascial chains of the upper limb: A systematic review of anatomical studies. Clinical Anatomy, 32(7), 934–940. https://doi.org/10.1002/ca.23424
7. Tesarz, J., Hoheisel, U., Wiedenhöfer, B., & Mense, S. (2011). Sensory innervation of the thoracolumbar fascia in rats and humans. Neuroscience, 194, 302–308. https://doi.org/10.1016/j.neuroscience.2011.07.066
8. Stecco, C., Stern, R., Porzionato, A., Macchi, V., Masiero, S., Stecco, A., & De Caro, R. (2011). Hyaluronan within fascia in the etiology of myofascial pain. Surgical and Radiologic Anatomy, 33(10), 891–896. https://doi.org/10.1007/s00276-011-0876-9
9. Wilke, J., Schleip, R., Yucesoy, C. A., & Banzer, W. (2018). Not merely a protective packing organ? A review of fascia and its force transmission capacity. Journal of Applied Physiology, 124(1), 234–244. https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00565.2017
10. Butler, D. S., & Moseley, G. L. (2013). Explain Pain (2nd ed.). Noigroup Publications.
11. Moseley, G. L. (2003). A pain neuromatrix approach to patients with chronic pain. Manual Therapy, 8(3), 130–140. https://doi.org/10.1016/S1356-689X(03)00051-1
12. Melzack, R. (1999). From the gate to the neuromatrix. Pain, Supplement 6, S121–S126. https://doi.org/10.1016/S0304-3959(99)00145-1
13. Moseley, G. L. (2002). Combined physiotherapy and education is efficacious for chronic low back pain. Australian Journal of Physiotherapy, 48(4), 297–302. https://doi.org/10.1016/S0004-9514(14)60169-0
14. Moseley, G. L. (2004). Evidence for a direct relationship between cognitive and physical change during an education intervention in people with chronic low back pain. European Journal of Pain, 8(1), 39–45. https://doi.org/10.1016/S1090-3801(03)00063-6
15. Moseley, G. L., Nicholas, M. K., & Hodges, P. W. (2004). A randomized controlled trial of intensive neurophysiology education in chronic low back pain. Clinical Journal of Pain, 20(5), 324–330. https://doi.org/10.1097/00002508-200409000-00007
16. Bialosky, J. E., Bishop, M. D., Price, D. D., Robinson, M. E., & George, S. Z. (2009). The mechanisms of manual therapy in the treatment of musculoskeletal pain: a comprehensive model. Manual Therapy, 14(5), 531–538. https://doi.org/10.1016/j.math.2008.09.001
17. Chaitow, L. (2018). Fascial well-being: Mechanotransduction in manual and movement therapies. Journal of Bodywork and Movement Therapies, 22(1), 196–204. https://doi.org/10.1016/j.jbmt.2017.11.012
18. Khan, K. M., & Scott, A. (2009). Mechanotherapy: how physical therapists‘ prescription of exercise promotes tissue repair. British Journal of Sports Medicine, 43(4), 247–252. https://doi.org/10.1136/bjsm.2008.054239
19. Reed, W. R., Pickar, J. G., Sozio, R. S., & Long, C. R. (2014). Effect of spinal manipulation thrust magnitude on trunk mechanical thresholds of lateral thalamic neurons. Journal of Manipulative and Physiological Therapeutics, 37(5), 277–286. https://doi.org/10.1016/j.jmpt.2014.04.005
20. Thompson, W. R., Rubin, C. T., & Rubin, J. (2012). Mechanical regulation of signaling pathways in bone. Gene, 503(2), 179–193. https://doi.org/10.1016/j.gene.2012.04.076
21. Henley, C. E., Ivins, D., Mills, M., Wen, F. K., & Benjamin, B. A. (2008). Osteopathic manipulative treatment and its relationship to autonomic nervous system activity as demonstrated by heart rate variability: a repeated measures study. Osteopathic Medicine and Primary Care, 2, 7. https://doi.org/10.1186/1750-4732-2-7
22. Carnevali, L., Lombardi, L., Fornari, M., & Sgoifo, A. (2020). Exploring the Effects of Osteopathic Manipulative Treatment on Autonomic Function Through the Lens of Heart Rate Variability. Frontiers in Neuroscience, 14, 579365. https://doi.org/10.3389/fnins.2020.579365
23. Franke, H., Franke, J. D., & Fryer, G. (2014). Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders, 15, 286. https://doi.org/10.1186/1471-2474-15-286
24. Licciardone, J. C., Brimhall, A. K., & King, L. N. (2005). Osteopathic manipulative treatment for low back pain: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Musculoskeletal Disorders, 6, 43. https://doi.org/10.1186/1471-2474-6-43
25. Cholewicki, J., Popovich, J. M. Jr., Reeves, N. P., et al. (2022). The effects of osteopathic manipulative treatment on pain and disability in patients with chronic neck pain: A single-blinded randomized controlled trial. PM&R, 14(12), 1417–1429. https://doi.org/10.1002/pmrj.12732

PARIETALE OSTEOPATHIE
Ein Zwicken im Rücken, ein Ziehen im Nacken, eine Schulter, die einfach nicht mehr richtig mitmacht: Der Bewegungsapparat, also das Zusammenspiel aus Muskeln, Gelenken, Bändern, Faszien und Knochen, macht sich oft erst bemerkbar, wenn etwas nicht rundläuft. Wie bei einem fein abgestimmten Uhrwerk reicht ein einziges Zahnrad, das klemmt, oder eine Feder, die ihre Spannung verliert, um das gesamte System aus dem Takt zu bringen.
Anders als oft angenommen, setzt die parietale Osteopathie nicht nur dort an, wo der Schmerz auftritt. Wir betrachten den Körper als vernetztes System, in dem ein Problem im Fuß durchaus zu Nackenschmerzen führen kann. Der Körper kompensiert kleine Störungen erstaunlich lange, bis diese Kompensation selbst zum Problem wird, und genau dort setzen wir an.
Der Teufelskreis der Schonhaltung
Neben dieser veränderten Wahrnehmung reagiert der Körper aber auch ganz praktisch auf Schmerz: mit Ausweichbewegungen, die zunächst sinnvoll sind, langfristig aber selbst zum Problem werden können. Schmerzt ein Gelenk oder ist es eingeschränkt, entwickelt das Nervensystem automatisch Kompensationsmuster. Zunächst sind diese hilfreich, sie ermöglichen uns, trotz einer Verletzung handlungsfähig zu bleiben. Problematisch wird es, wenn aus der Notlösung eine Gewohnheit wird und sich neue Spannungsmuster festsetzen.
Mit der Zeit verschiebt sich oft die Wahrnehmung des Schmerzes. Das ursprünglich betroffene Gelenk tritt aus dem Bewusstsein, während sich an anderer Stelle, dort, wo die Kompensation Mehrarbeit verursacht, Beschwerden zeigen. Ein steifes Sprunggelenk kann auf diesem Weg zu Knieschmerzen führen, ohne dass das eigentliche Problem im Fuß noch spürbar ist. Die parietale Osteopathie setzt deshalb auf beiden Ebenen an, bei der sichtbaren Fehlhaltung und bei der oft unbemerkten ursprünglichen Ursache.
Der Teufelskreis aus Stress und Schmerz
Ein oft übersehener Aspekt der parietalen Osteopathie ist die Wirkung von Schmerz auf das vegetative Nervensystem. Chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aktivieren dauerhaft die Stressreaktion des Körpers. Dies führt zu einem Teufelskreis: Stress verstärkt Muskelspannung, was wiederum Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verschlimmert. Es gibt osteopathische Techniken die den Vagusnerv stimulieren können (21,22). Das ist der Hauptnerv unseres Entspannungssystems. Manchmal ist der Weg aus dem Schmerz zuerst ein Weg in die Entspannung und erst im zweiten Schritt zur Schmerzverbesserung.

Muskelgewebe
Bindegewebe
Was sagt die Forschung
Auch wenn sich vieles in der osteopathischen Praxis aus Erfahrung und genauem Hinschauen ergibt, lohnt sich der Blick auf die Forschung. Mehrere Studien haben sich mit der Wirksamkeit der parietalen Osteopathie beschäftigt. Bei chronischen Rückenschmerzen zeigte eine Übersichtsarbeit über sechs randomisierte Studien deutliche Verbesserungen, die mindestens drei Monate anhielten (24). Eine weitere große Auswertung bestätigte deutliche Verbesserungen bei Schmerzen und Beweglichkeit (23). Bei chronischen Nackenschmerzen zeigte eine andere Studie, dass sich durch osteopathische Behandlung nicht nur der Schmerz, sondern auch Schlaf, Müdigkeit und Stimmung verbesserten (25).
Ob schmerzendes Gelenk, verspannte Schulter oder steifer Nacken - meist ist das nur die Spitze eines Eisbergs aus Schonhaltungen und Kompensationen. Schmerz steht in Verbindung mit Muskeln, den Faszien, dem Nervensystem und manchmal sogar mit der Art, wie wir uns fühlen. Genau das macht die Osteopathie aus. Wir schauen nie nur auf die Stelle des Schmerzes, sondern auf das Zusammenspiel, das einen Körper ausmacht. Wo es sinnvoll ist, ergänzen wir die Behandlung um viszerale oder craniosacrale Techniken, und bei Bedarf arbeiten wir eng mit Ihren behandelnden Ärzten zusammen.
1. Schleip, R., & Klingler, W. (2019). Active contractile properties of fascia. Clinical Anatomy, 32(7), 891–895. https://doi.org/10.1002/ca.23391
2. Schleip, R., Klingler, W., & Lehmann-Horn, F. (2005). Active fascial contractility: Fascia may be able to contract in a smooth muscle-like manner and thereby influence musculoskeletal dynamics. Medical Hypotheses, 65(2), 273–277. https://doi.org/10.1016/j.mehy.2005.03.005
3. Schleip, R., Naylor, I. L., Ursu, D., Melzer, W., Zorn, A., Wilke, H. J., Lehmann-Horn, F., & Klingler, W. (2006). Passive muscle stiffness may be influenced by active contractility of intramuscular connective tissue. Medical Hypotheses, 66(1), 66–71. https://doi.org/10.1016/j.mehy.2005.08.025
4. Wilke, J., Krause, F., Vogt, L., & Banzer, W. (2016). What Is Evidence-Based About Myofascial Chains: A Systematic Review. Archives of Physical Medicine and Rehabilitation, 97(3), 454–461. https://doi.org/10.1016/j.apmr.2015.07.023
5. Krause, F., Wilke, J., Vogt, L., & Banzer, W. (2016). Intermuscular force transmission along myofascial chains: a systematic review. Journal of Anatomy, 228(6), 910–918. https://doi.org/10.1111/joa.12464
6. Wilke, J., & Krause, F. (2019). Myofascial chains of the upper limb: A systematic review of anatomical studies. Clinical Anatomy, 32(7), 934–940. https://doi.org/10.1002/ca.23424
7. Tesarz, J., Hoheisel, U., Wiedenhöfer, B., & Mense, S. (2011). Sensory innervation of the thoracolumbar fascia in rats and humans. Neuroscience, 194, 302–308. https://doi.org/10.1016/j.neuroscience.2011.07.066
8. Stecco, C., Stern, R., Porzionato, A., Macchi, V., Masiero, S., Stecco, A., & De Caro, R. (2011). Hyaluronan within fascia in the etiology of myofascial pain. Surgical and Radiologic Anatomy, 33(10), 891–896. https://doi.org/10.1007/s00276-011-0876-9
9. Wilke, J., Schleip, R., Yucesoy, C. A., & Banzer, W. (2018). Not merely a protective packing organ? A review of fascia and its force transmission capacity. Journal of Applied Physiology, 124(1), 234–244. https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00565.2017
10. Butler, D. S., & Moseley, G. L. (2013). Explain Pain (2nd ed.). Noigroup Publications.
11. Moseley, G. L. (2003). A pain neuromatrix approach to patients with chronic pain. Manual Therapy, 8(3), 130–140. https://doi.org/10.1016/S1356-689X(03)00051-1
12. Melzack, R. (1999). From the gate to the neuromatrix. Pain, Supplement 6, S121–S126. https://doi.org/10.1016/S0304-3959(99)00145-1
13. Moseley, G. L. (2002). Combined physiotherapy and education is efficacious for chronic low back pain. Australian Journal of Physiotherapy, 48(4), 297–302. https://doi.org/10.1016/S0004-9514(14)60169-0
14. Moseley, G. L. (2004). Evidence for a direct relationship between cognitive and physical change during an education intervention in people with chronic low back pain. European Journal of Pain, 8(1), 39–45. https://doi.org/10.1016/S1090-3801(03)00063-6
15. Moseley, G. L., Nicholas, M. K., & Hodges, P. W. (2004). A randomized controlled trial of intensive neurophysiology education in chronic low back pain. Clinical Journal of Pain, 20(5), 324–330. https://doi.org/10.1097/00002508-200409000-00007
16. Bialosky, J. E., Bishop, M. D., Price, D. D., Robinson, M. E., & George, S. Z. (2009). The mechanisms of manual therapy in the treatment of musculoskeletal pain: a comprehensive model. Manual Therapy, 14(5), 531–538. https://doi.org/10.1016/j.math.2008.09.001
17. Chaitow, L. (2018). Fascial well-being: Mechanotransduction in manual and movement therapies. Journal of Bodywork and Movement Therapies, 22(1), 196–204. https://doi.org/10.1016/j.jbmt.2017.11.012
18. Khan, K. M., & Scott, A. (2009). Mechanotherapy: how physical therapists‘ prescription of exercise promotes tissue repair. British Journal of Sports Medicine, 43(4), 247–252. https://doi.org/10.1136/bjsm.2008.054239
19. Reed, W. R., Pickar, J. G., Sozio, R. S., & Long, C. R. (2014). Effect of spinal manipulation thrust magnitude on trunk mechanical thresholds of lateral thalamic neurons. Journal of Manipulative and Physiological Therapeutics, 37(5), 277–286. https://doi.org/10.1016/j.jmpt.2014.04.005
20. Thompson, W. R., Rubin, C. T., & Rubin, J. (2012). Mechanical regulation of signaling pathways in bone. Gene, 503(2), 179–193. https://doi.org/10.1016/j.gene.2012.04.076
21. Henley, C. E., Ivins, D., Mills, M., Wen, F. K., & Benjamin, B. A. (2008). Osteopathic manipulative treatment and its relationship to autonomic nervous system activity as demonstrated by heart rate variability: a repeated measures study. Osteopathic Medicine and Primary Care, 2, 7. https://doi.org/10.1186/1750-4732-2-7
22. Carnevali, L., Lombardi, L., Fornari, M., & Sgoifo, A. (2020). Exploring the Effects of Osteopathic Manipulative Treatment on Autonomic Function Through the Lens of Heart Rate Variability. Frontiers in Neuroscience, 14, 579365. https://doi.org/10.3389/fnins.2020.579365
23. Franke, H., Franke, J. D., & Fryer, G. (2014). Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders, 15, 286. https://doi.org/10.1186/1471-2474-15-286
24. Licciardone, J. C., Brimhall, A. K., & King, L. N. (2005). Osteopathic manipulative treatment for low back pain: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Musculoskeletal Disorders, 6, 43. https://doi.org/10.1186/1471-2474-6-43
25. Cholewicki, J., Popovich, J. M. Jr., Reeves, N. P., et al. (2022). The effects of osteopathic manipulative treatment on pain and disability in patients with chronic neck pain: A single-blinded randomized controlled trial. PM&R, 14(12), 1417–1429. https://doi.org/10.1002/pmrj.12732
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